augen auf

.. und dann muss man es auch einfach mal sehen: nach einem zerschmetternden abend einfach mal mit den kopfschmerzen aufstehen, die der alkohol in das hirn brettert.. sich überlegen was man will, die wunden verbinden, die dusche genießen, tief durchatmen und sich in den alltag stürzen, vielleicht noch still und heimlich und doch es versuchen. der tag heute war okay. und das ist immerhin etwas. und er endet nüchtern. und das ist sogar mehr als etwas.

28.10.13 23:17, kommentieren

am ende ist man müde..

es ist nicht so, dass ich nicht weiß welchen weg ich gehen möchte. es ist mehr so, dass mein inneres ich diesen weg nicht gehen kann. weshalb auch immer. und dieser kampf macht mich verrückt. ich kann nicht sein wer ich will. ich kann nicht tun was ich muss. ich verzweifle. ich zerbreche. an mir selbst. wohin? wohin mit mir? ist in dieser gesellschaft platz für mich? meiner meinung nach nicht. und das, einfach, weil ich garnicht weiß wer dieses ich eigentlich ist. versuche ich mich kennen zu lernen, zerbricht die aufgebaute welt um mich herum. dann ist mein studium vergangenheit. mein leben wie erarbeitet vorbei. und doch ist es viel zu viel schein.. aber ich denke mir: ich will genau dieses schein.. nur das er kein schein sein soll. sondern echt. das mädchen, dass lächelnd auf ihrem fahrrad einkaufen fährt. ihre guten zensuren bekommt und neben ihrem wundervollem partner einige gute freundinnen hat mit denen man bei einem glas wein quatscht. kein großes ding. ein großes für mich. unmöglich. im bett liegen. weinen. sich selbst weh tun. um hilfe betteln. zerstreut sein. trinken. zu viel trinken. und sich morgens im spiegel betrachten voller hass seiner selbst... wie konnte es so weit kommen, dass ich so eine abscheu gegen mich und gegen so viele menschen entwickle? ich trage so viel hass in mir... so viel wut.. so viel angst. das mir das alles kaputt macht. bitte nicht. bitte nicht. ich will mein leben hier. mein studium. meinen freund. mein dorf. ich habe es schon so viel zerstört. ich muss die bremse ziehen. bitte bitte bitte ich will es behalten. ich habe so viel gutes. ich weiß mein inneres ist blind. ich weiß. und es tut mir leid. aber bitte gib mir zurück was ich zerstört habe und das was ich noch besitze.. das lass mir. bitte. bitte nimm mir nicht alles. ich will nicht irgendwann mit einer kugel im kopf in meiner wohnung gefunden werden. nach wochen der vereinsamung.. ich weiß nicht mehr was ich tun soll. ich weiß nicht weiter. ich bin so müde. ich will schlafen. ganz und gar. oder leben. ganz und gar. aber nicht dieses tote, voller wut , verzweiflung und angst geprägte leben leben. ich kann nicht mehr. ich bin müde.

1 Kommentar 27.10.13 18:57, kommentieren

wer jetzt?

Ist es zu viel verlangt das sich mein Verstand bitte einmal für einen Weg entscheidet? Und ich diesen dann gehen kann!? Jeden Tag 3 x meine Pläne und Wünsche zu ändern macht mich fertig. Die eine Person ist gut. Die andere Person ist echt. Und die dritte ist originell. Es ist mir gleich. Aber bitte, bitte gebe Ruhe und entscheide dich. Ich flehe dich an. Herz. Verstand. Ich flehe. Das macht so müde...

24.10.13 00:00, kommentieren

Begreifen

Ganz ehrlich. Ich verlange absolut nicht, dass mich jemand begreift, dass jemand irgendwas so sieht wie ich. Das meine ich ernst. Aber manchmal, da frage ich mich wie blind Menschen sein können. Aber da nehme ich mich nicht aus. Sehen wir es nicht, weil wir zu blind sind? Oder ist da etwas in uns, was uns absichtlich blind macht weil wir es nicht sehen WOLLEN? Selbst ich, die wirklich versucht aufmerksam zu sein, fragt sich manchmal: Sehe ich weg, weil ich etwas nicht begreife? Dieses dünne Mädchen, dieses wirklich dünne Mädchen, das auf der Toilette dem Spiegel gegenüber steht und dem man ansieht, dass es soeben geweint hat. Und wenn man diese Situation in 3 Monaten ca 3 mal erlebt, wieso handelt man dann nicht? Weil ich weiß, wie schmerzlich es enden kann, wenn die Maske fällt. Wenn plötzlich offen liegt, dass da etwas ist. Etwas nicht stimmt. Denn so wirklich und langfristig hilft dir dort niemand. Man wird wochenlang schief angesehen, nach psyeudogesprächen. Das war es. Also? Ersparen? Versuchen, dass es besser geht? Ich weiß es nicht. Ich begreife sie. Und ich begreife sie garnicht. So wie Menschen zu mir sagen, sie begreifen. Und es vielleicht tun und dann wieder auch nicht. Denn wie können Menschen Dinge begreifen, die die Person selbst nicht einmal begreift?

22.10.13 21:28, kommentieren

Alles auf Anfang?

.. oder eine Drehung mittendrin? Welche Wünsche? Welche Fragen? Welche Zukunft? Ein jeder der nicht glücklich ist kommt an den Punkt, wo er es fühlt: so geht es nicht weiter. So nicht. Und dann? Ja was dann? Schlaflos? Ruhelos? Bewusst, dass alles selbst in der Hand liegt. Nur greifen. Nur machen. Nicht mehr. Nicht weniger.

20.10.13 23:09, kommentieren