am ende ist man müde..

es ist nicht so, dass ich nicht weiß welchen weg ich gehen möchte. es ist mehr so, dass mein inneres ich diesen weg nicht gehen kann. weshalb auch immer. und dieser kampf macht mich verrückt. ich kann nicht sein wer ich will. ich kann nicht tun was ich muss. ich verzweifle. ich zerbreche. an mir selbst. wohin? wohin mit mir? ist in dieser gesellschaft platz für mich? meiner meinung nach nicht. und das, einfach, weil ich garnicht weiß wer dieses ich eigentlich ist. versuche ich mich kennen zu lernen, zerbricht die aufgebaute welt um mich herum. dann ist mein studium vergangenheit. mein leben wie erarbeitet vorbei. und doch ist es viel zu viel schein.. aber ich denke mir: ich will genau dieses schein.. nur das er kein schein sein soll. sondern echt. das mädchen, dass lächelnd auf ihrem fahrrad einkaufen fährt. ihre guten zensuren bekommt und neben ihrem wundervollem partner einige gute freundinnen hat mit denen man bei einem glas wein quatscht. kein großes ding. ein großes für mich. unmöglich. im bett liegen. weinen. sich selbst weh tun. um hilfe betteln. zerstreut sein. trinken. zu viel trinken. und sich morgens im spiegel betrachten voller hass seiner selbst... wie konnte es so weit kommen, dass ich so eine abscheu gegen mich und gegen so viele menschen entwickle? ich trage so viel hass in mir... so viel wut.. so viel angst. das mir das alles kaputt macht. bitte nicht. bitte nicht. ich will mein leben hier. mein studium. meinen freund. mein dorf. ich habe es schon so viel zerstört. ich muss die bremse ziehen. bitte bitte bitte ich will es behalten. ich habe so viel gutes. ich weiß mein inneres ist blind. ich weiß. und es tut mir leid. aber bitte gib mir zurück was ich zerstört habe und das was ich noch besitze.. das lass mir. bitte. bitte nimm mir nicht alles. ich will nicht irgendwann mit einer kugel im kopf in meiner wohnung gefunden werden. nach wochen der vereinsamung.. ich weiß nicht mehr was ich tun soll. ich weiß nicht weiter. ich bin so müde. ich will schlafen. ganz und gar. oder leben. ganz und gar. aber nicht dieses tote, voller wut , verzweiflung und angst geprägte leben leben. ich kann nicht mehr. ich bin müde.

27.10.13 18:57

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Clemance / Website (27.10.13 19:13)
Ich verstehe dich gut. Ich war sehr lange, genau wie du, in diesem Loch und wusste nicht mehr weiter. Aber du darfst einfach nicht aufhören, mach weiter, finde dich selbst und das was du willst. Der Rest wird sich dann ergeben

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